2. Januar 2016

Unternehmen

50 Jahre Ford Autohaus Engelke in Düdenbüttel. Jetzt hat die dritte Generation das Lenkrad übernommen

1964 gründet Otto Engelke eine Autowerkstatt in Düdenbüttel, die 1969 zur offiziellen Ford Vertragswerkstatt wurde. Ab 1987 wurde das Autohaus von seinem Sohn Karl-Heinz geleitet. Seit 2015 befindet sich das Autohaus in der 3. Generation und wird von seinem Enkel Willm Engelke geleitet.

Quelle: Stader Tageblatt 3. Januar 2015. Die Silvesternacht ist dafür bekannt, dass sich mit Ihr ein geräuschvoller Abschied vom alten Jahr vollzieht und mit ebensolchem Getöse das neue in Empfang genommen wird. Völlig lautlos hingegen, fast unbemerkt, hat sich beim Übergang von 2014 zu 2015 in Düdenbüttel ein weiterer Wechsel ereignet: Willm Engelke ist seitdem Inhaber und Chef des gleichnamigen Autohauses, das sein Großvater Otto-Christian Engelke vor über 50 Jahren gegründet hat. Dessen Sohn Karl-Heinz Engelke ist jetzt Rentner und darf sich seine Zeit nun nach eigenen Wünschen einteilen. 1969 war er in den Betrieb eingestiegen, den er von 1987 bis zum Silvestertag 2014 geleitet hat. Wer eine so lange Zeit mit Herz und Verstand dafür sorgte, dass Ford Kunden besser ankommen, aber auch alle Besitzer anderer Fabrikate nicht zu Fuß gehen müssen, den lassen Autos selbstverständlich auch im Ruhestand nicht los.

Der 31-jährige gelernte KfZ-Mechaniker Willm Engelke, der 2005 in die Firma eintrat, freut sich darauf, mit seinem Team an der Erfolgsgeschichte des Familienbetriebes weiterschreiben und -schrauben zu dürfen. Seine Mutter Malies bleibt ihm als beliebte Kontaktperson für die Kunden auch weiterhin erhalten, außerdem so erfahrene und treue Mitarbeiter wie zum Beispiel Helge Hagedorn, der bereits seit mehr als 20 Jahren zum Team gehört, und die vielen anderen zuverlässigen Kollegen, denen ich ,,voll und ganz vertrauen kann“, wie der neue Chef betont. Mein Vater hat sich ,Wenns am schönsten ist, sollte man aufhören…‘ ziemlich wörtlich genommen“, sagt Willm Engelke, der sich übrigens bei Ford nach seiner Lehre auch noch zum geprüften Automobil-Serviceberater fortbilden ließ.

Es ist wohl die gelungene Mischung aus bewährter Tradition und der Aufgeschlossenheit neuem gegenüber, die bei vielen Kunden des Autohauses an der B73 gut ankommt. Alles geht hier recht persönlich zu, der offizielle Ford-Werkstätten-Vertrag hat seit 1967 Bestand. Aber auch die sehr nützliche Tugend, niemanden lange auf einen Werkstatt-Termin warten zu lassen, kombiniert mit einem fachkundigen Service, trägt wohl maßgeblich zur Kundenzufriedenheit bei.

Dass sich auch ein 50 Jahre altes Autohaus mit neuem Blech und guten Ideen dagegen wehrt, zum „alten Eisen“ zu zählen, zeigt die Kreativität, mit der der neue Inhaber fortfahren wird. Gut vernetzt zu sein, sei ein klarer Vorteil, wenn das Autohaus Engelke damit betraut werde, jedes erdenkliche Gebrauchtfahrzeug gemäß Kundenwunsch zu beschaffen, so Willm Engelke. Denn sollte unter den flatternden Fahnen einmal nicht das Passende Auto dabei sein, muss es trotzdem nicht lange dauern, das Wunsch-Auto aus den Händen des Engelke Teams entgegennehmen zu können.

Willm Engelke und sein Team haben sich einiges vorgenommen: zum einen stehen Renovierungsarbeiten im Verkaufsbereich und auf dem Außengelände an. Die Präsentation von den Fahrzeugen soll in diesem Zuge ausgebaut werden.

Wir sind daher bemüht Tradition mit Innovation, guten Service und Freundlichkeit für Sie beizubehalten und freuen uns auf Ihren Besuch.